Marketing Lexikon - Native Advertising

N wie Native Advertising

Native Advertising ist eine Werbeform, bei der Inhalte so geschickt verpackt werden, dass sie nicht mehr oder nur sehr schwer als Werbung wahrgenommen werden. Der Grundgedanke von Native Advertising ist, dass die Anzeige sowohl optisch als auch thematisch im Zusammenhang zum jeweiligen Publisher (dt. Herausgeber, Verleger) steht. Wortwörtlich kann man Native Advertising demnach mit „einheimische Werbung“ oder auch „Werbung im bekannten Umfeld“ übersetzen.

Native Advertising wird vorwiegend auf solchen Webseiten angewendet, welche Herausgeber von redaktionellen Inhalten sind. Darunter gehören neben den Nachrichtenseiten von Zeitungen oder Magazinen auch die Blogs und Newsletter von Unternehmen oder Einzelpersonen. Dem Besucher der Website werden Inhalte präsentiert, die nicht vom Websitebetreiber selbst kommen. Aber sie entsprechen im Aussehen und Design in etwa den redaktionellen Inhalten der herausgebenden Website. Der Nutzer bemerkt den Unterschied oft kaum.

Genau genommen handelt es sich also um Werbung, getarnt im redaktionellen Mantel. Wichtig ist es, zu beachten, dass die Anzeige auch bezüglich des fachlichen Inhaltes dem redaktionellen Bereich nahekommt. Durch die Kombination von authentischen Inhalten und Annoncen soll eine Überleitung der Werbung zu den tatsächlichen Inhalten der Website kaschiert werden. Anhand dieser „Verschleierung“ soll schließlich das Interesse des Besuchers auf den Content des werbenden Unternehmens gelenkt werden.

Dabei zahlt sich die Verwendung von Native Advertising umso mehr aus, je bekannter und einflussreicher eine Website ist. Es kann aber auch als Brandingstrategie genutzt werden, um eine Marke zu popularisieren. Der Inhalt muss dann natürlich qualitativ wertvoll und zielgruppenspezifisch angepasst sein. So liefert er nicht nur einen Mehrwert, sondern wirkt auch weniger störend oder aufdringlich.

Früher waren es noch blinkende Online-Banner, die dem Leser förmlich ins Gesicht sprangen und die Aufmerksamkeit auf sich zogen. Native Advertising bedient sich da geschickterer Strategien. Diese Art der Werbung soll mehr der Unterhaltung dienen. Oftmals werden dafür beispielsweise Sammlungen lustiger Bilder oder Fakten genutzt.

Trotz allem ist der Einsatz von Native Ads problematisch. Denn in Deutschland ist es gesetzlich verpflichtend, eine Werbeanzeige als solche kenntlich zu machen, etwa mit dem Schriftzug „Anzeige“. Viele Websitebetreiber kommen dieser Vorschrift in unterschiedlicher Form und Direktheit nach.


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