Marketing Lexikon - Layer Ad

L wie Layer Ad

Layer Ads, oder auch Hover Ads genannt, sind spezielle digitale Werbemittel und somit eine Form der Internetwerbung. Dabei legen sich die Anzeigen bzw. Werbefenster so über die geöffnete Website, dass der eigentliche (darunterliegende) Inhalt der Seite überdeckt wird. Daher rührt auch die deutsche Übersetzung Schicht-Anzeigen.

Was ist eine Layer Ad?

Im Gegensatz zur traditionellen Pop-Up-Werbung öffnet sich bei einer Layer-Ad kein separates Browserfenster. Es handelt sich vielmehr um eine direkt auf der ursprünglichen Seite eingebettete Ebene. Sie bildet demnach eine zusätzliche Schicht auf der geöffneten Webseite und kann von den meisten Browsern und Pop-Up-Blockern auch nicht gesperrt werden. Ist die aufgerufene Webseite erst einmal geladen, dauert es meist nur wenige Sekunden bis die Layer-Ad auftaucht und sich über den Content der jeweiligen Seite legt. Somit sind im Übrigen das weitere Lesen und Navigieren auf der Website ausgeschlossen. Oftmals verschwinden die Anzeigen nach einer gewissen Zeit von selbst oder können manuell geschlossen werden, wobei das Auffinden der „Schließen“-Buttons für den Benutzer meist sehr schwer ist bzw. sie auch sehr gern versteckt werden.

Formen von Layer Ads

Layer Ads sind vielseitig und unterscheiden sich in den technischen Umsetzungen teilweise enorm in Optik und Handhabung. Einige reagieren auf die Mausbewegung des Besuchers oder dessen Interaktion. Sie bedienen sich neben Text auch an Elementen wie Animationen, Bildern oder Videos.

  • Exit-Intent-Layer-Ad: Öffnet sich, wenn sich der Mauszeiger des Benutzers in Richtung „X“ zum Schließen des Browsers oder außerhalb dessen bewegt.
  • Floating-Ad: Oftmals handelt es sich hier um Animationen, die zusätzlich mit Ton unterstützt werden. Der Benutzer kann die Einblendung zwar frei bewegen, aber sie lässt sich nicht unterbrechen. Erst nach Beendigung der Animation positioniert sich die Anzeige fest auf der Seite und lässt sich auch erst dann schließen.
  • Hybrid-Ad: Beim Schließen der Anzeige öffnet sich im Hintergrund automatisch ein Pop-up-Fenster, welches meist Inhalte des Werbetreibenden enthält.
  • Layer Ad + Pop-Under: Hierbei handelt es sich vielmehr um das sich öffnende Pop-up-Fenster, sobald man die Layer-Ad wegklickt.
  • Mouse-Over-Banner: Sobald der Benutzer den Mauszeiger über die Werbeeinblendung bewegt, wird diese vergrößert angezeigt.
  • Spotlight-Layer: Die Anzeige wird hierbei optisch so hervorgehoben, indem der Rest der Website verdunkelt und teilweise auch verschwommen dargestellt wird.
  • Sticky-Ad: Die angezeigte Werbeeinblendung verbleibt auf dem Bildschirm und verdeckt den eigentlichen Inhalt der Webseite. Der Benutzer kann allerdings noch nach unten scrollen oder den Text markieren, was jedoch nur mit eingeschränkter Sicht möglich ist.

Vor- und Nachteile

Layer Ads sind im Online-Marketing doch sehr umstritten und einiger Kritik ausgesetzt. Gerade für den Besucher einer Website ist es meist nervig und zeitraubend, weil sie warten müssen bis die Werbeanzeige fertig geladen ist, da sich diese nicht so einfach bzw. erst nach umständlichem Suchen wegklicken lässt. Viele Benutzer fühlen sich dadurch belästigt. Im ungünstigsten Fall verlieren sie das Vertrauen und meiden die Website schließlich ganz.

Im Bereich Online-Werbung bieten Layer-Ads dennoch einige Vorteile. Beispielsweise können sie nicht, wie andere Werbebanner und Pop-up-Fenster, durch Werbeblocker gesperrt werden. Der Websitebesucher wird gewissermaßen dazu gezwungen, die Layer-Ad anzusehen. Folglich werden dadurch nicht nur deutlich mehr „Views“, sondern auch sehr hohe Klickraten (Click-Through-Rate / CTR) erzielt. Da Layer Ads eine Seite nur überlagern, müssen sie nicht in deren Layout integriert werden und benötigen somit auch keinen eigenen Platz auf der Website selbst. Meist lassen sich die Anzeigen technisch mit nur einer Codezeile einbauen und sollten aus diesem Grund auch für Laien recht einfach händelbar sein. Der Vergütung für Layer Ads liegen häufig die sogenannten Sichtkontakte zu Grunde. Bezahlt wird dabei erst dann, wenn das Layer Ad für etwa drei Sekunden angezeigt wurde. Im Gegensatz dazu erfolgt bei Werbebannern und Pop-ups erst dann eine Bezahlung, wenn der Benutzer diese tatsächlich angeklickt hat.

Übrigens kann man den meist unbeliebten Layer Ads zuvorkommen, indem man die JavaScript-Aktivität seines Browsers abschaltet. Allerdings können Websites, die auf der Programmiersprache JavaScript aufgebaut sind, dann nicht mehr einwandfrei funktionieren.

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