Marketing Lexikon - Keyword Stuffing

K wie Keyword Stuffing

Die deutsche Übersetzung von Keyword Stuffing lautet ganz einfach: Füllung mit Suchbegriffen. Ganz allgemein wird darunter der übermäßige Gebrauch von Keywords auf einer Webseite verstanden. Das Ziel dabei ist, das Ranking und somit die Bewertung der Seite zu verbessern.

Bis zur Jahrtausendwende funktionierte diese Strategie tatsächlich. Denn je mehr relevante Begriffe eine Website vorweisen konnte, desto attraktiver wurde sie auch bezüglich einer Suchanfrage eingestuft. Oftmals war es bei dieser Technik üblich, Keywords in Form von Hidden Content auf der Webseite zu „verstecken“. Dazu wurden bestimmte Begriffe in weißer Farbe auf weißem Hintergrund eingebaut. Sie waren dann zwar für die Besucher nicht sichtbar, für einen Crawler aber durchaus. Folglich belegten natürlich meist diejenigen Websites die vorderen Plätze bei den Suchmaschinenergebnissen (SERP = Search Engine Result Pages), die Keyword Stuffing in Extremform betrieben. Seiten, welche die wirklich wesentlichen Ergebnisse zu einer Suchanfrage lieferten, hatten das Nachsehen und blieben hintenangestellt.

Ist Keyword Stuffing sinnvoll?

Heutzutage zählt diese Methode in den Bereich „Black-Hat-SEO“ und ist somit alles andere als erfolgsversprechend. Keyword-Stuffing hat zur Folge, dass eine Webseite keine sinnvolle Aussage mehr machen kann, der verwendete Inhalt veraltet und überflüssig und der Mehrwert der Seite daher gleich null ist. Es wird ganz eindeutig davon abgeraten, einen bestimmten (Such-) Begriff zu oft zu gebrauchen, besonders dann, wenn der eben erwähnte Mehrwert der Website dadurch abhandenkommt.

Übrigens wird auch das massive Einfügen von Suchbegriffen in einen Fließtext, in den Metadaten, in ALT-Attributen oder als Linktexte als Keyword-Stuffing bezeichnet.

Erkennt der Crawler einer Suchmaschine Keyword-Stuffing, bedeutet das meist einen Ranking- bzw. Sichtbarkeitsverlust für die jeweilige Seite. Der erfasste Inhalt kann somit nicht mehr gefunden werden. Diese Art von Suchmaschinenoptimierungstechnik wird von den Suchmaschinen als Spammaßnahme bewertet und abgestraft. Im schlimmsten Fall kann das sogar den Ausschluss aus dem Index bedeuten.

Was sollte beachtet werden?

Wichtig für den Inhalt einer Website ist es, auf ein natürliches Vorkommen der Keywords achtzugeben. Es ist durchaus in Ordnung, wenn im Titel, auf der Startseite und in den Produktbeschreibungen öfter ein bestimmter Begriff zur Anwendung kommt. Hauptsache dabei ist, dass dessen Nutzung nicht übertrieben wird. Denn das hat nicht nur zur Folge, dass der Lesefluss beeinträchtigt wird, sondern auch, dass sich die User Experience (dt. Nutzererfahrung) verschlechtert.

Es ist nicht wichtig, dass ein Text vorwiegend ein bestimmtes Stichwort enthält, sondern in welchem Zusammenhang es gesetzt wird und in welchem Verhältnis es zu den verfügbaren Dokumenten der Website steht. Somit ist eine sichere und altbewährte Methode wiedergefunden, um Keyword Stuffing zu vermeiden: guter, informativer und einzigartiger Content.

Vielleicht ist es ja hilfreich, sich einfach vor Augen zu halten, dass sämtliche Texte, Videos, Audiodateien usw. für Menschen produziert werden sollten und nicht für Suchmaschinen. Denn mal ehrlich – wer liest schon gern einen Text, bei dem in jedem Satz der gleiche Begriff vorkommt?

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