Der Weg zur maximal profitablen Werbeanzeige bei WePlace Ads

Wahrscheinlich kennst du bereits Werbeanzeigen in Social Media, auf Websites und in Suchmaschinen oder hast vielleicht sogar schon selbst solche erstellt. Doch wie ist das eigentlich nun, wenn du mit WePlace Ads eine Werbeanzeige anfertigen möchtest, die gut konvertiert und maximale Klickraten erzielt?

Im folgenden Blogbeitrag möchten wir dir dies am Beispiel einer Werbeanzeige (im Folgenden Ad genannt) innerhalb eines eBooks genau erklären.

Ganz hauptsächlich gilt es hier, auf 4 verschiedene Komponenten zu achten, welche wir nacheinander durchgehen werden. Dabei handelt es sich um die Überschrift (Headline) inklusive eventueller Pre- und Subheadline, das Bild des Produktes oder der Dienstleistung, die Produktbeschreibung und die sogenannte Call-to-Action. Dies sind die Hauptbestandteile einer WePlace Werbeanzeige, bei deren Erstellung bzw. Einbindung es einiges zu beachten gibt. Doch steigen wir direkt ein. Folgende Werbeanzeige werden wir als Beispiel nutzen:


Headline, Pre-Headline, Sub-Headline

Die Headline deiner Ad ist neben dem Bild und eventuell dem Call-to-Action das Erste, was der Konsument sehen wird. Daher ist es nur logisch, dass diese kurz, knackig, aussagekräftig und prägnant sein sollte. Geht nicht in der Headline bereits der Nutzen des Produktes für den potenziellen Kunde hervor, ist die Gefahr groß, dass er sich deine Anzeige nicht weiter anschaut oder sogar klickt. Die Überschrift ist somit der Verkaufstext für deinen weiteren Verkaufstext. Sie wird 5x häufiger gelesen, als weiterer Text in einer Anzeige. Doch schauen wir es uns einmal anhand unseres Beispiels an.

In dieser Werbeanzeige wurden sogar zwei Headlines genutzt. Zum einen „Cistus incanus - Wunderkraut der Antike“ und zum anderen der Produktname „Cistus Plus“ selbst. Mit der ersten, farblich stärker kontrastierten (grünen) Überschrift soll ganz klar Interesse für das Produkt geweckt und vor allem die Fantasie des potenziellen Kunden angeregt werden.

Weiterhin handelt es sich bei dem Wort „Wunder“ oder auch „wundervoll“ um ein sogenanntes Magic Word, welches die Aufmerksamkeit und das Interesse/die Neugier des Konsumenten erwecken soll.

Zusammengefasst wird er animiert, sich weiter auf der Seite bzw. Anzeige umzuschauen, um weitere Informationen zu ergründen. Man sieht also, das Produkt muss noch nicht genauer beschrieben oder gar erläutert werden. Es reicht völlig aus, wenn der potenzielle Kunde eine grobe Vorahnung bekommt und vor allem durch eine interessante Headline in den weiteren Text buchstäblich hineingezogen wird.

Allerdings können in der Hauptüberschrift auch bereits erste Benefits, Risikominimierer (z. B. „garantiert“) oder das erstrebenswerte Ergebnis möglichst spezifisch und konkret (z. B. „nach 21 Tagen…“) genannt werden. Mit der Überschrift verkauft man immer nur den nächsten Schritt bzw. Blick. Dieser wird in dem Falle sehr wahrscheinlich zur zweiten Headline „Cistus Plus“, was die genaue Nennung des Produktes ist, gehen. Diese ist allerdings optional und muss nicht zwingend beinhaltet sein. In diesem Fall dient sie einfach nur zur Lenkung des Blickes des Lesers.

Denn hier angekommen sieht der Leser noch zwei weitere spannende Dinge, nämlich die sogenannte Pre-Headline „Jetzt Neu“ und die Subheadline „die bewährte Heilkräutermischung zur Infektabwehr“. Im Allgemeinen dient eine Pre-Headline dazu, die Aufmerksamkeit des Nutzers bzw. Lesers auf die Headline zu lenken. Wir haben allerdings festgestellt, dass nahezu immer zuerst die Headline und danach erst Pre- und Subheadline gelesen werden. Nichts desto trotz kann eine Pre-Headline einen enormen Effekt auf den Konsumenten haben. Diese Pre-Headline stellt eine Art „Aufreißer“ dar und dient ebenfalls dazu, lediglich Aufmerksamkeit und Interesse zu wecken. Benefits und Features sollten in der Pre-Headline noch keinen Platz finden. Am besten arbeitet man hier mit großen, starken Statements, Wörtern oder Aussagen. Beispiele hierfür sind „Jetzt Neu!“, „Unglaublich!“, „Endlich:…“ oder auch eine Verknappung wie „Streng limitiert!“.

Zum Abschluss des Themas Überschrift kommen wir nun noch zur sogenannten Subheadline, die, wie der Name schon sagt, unterhalb der Headline steht. Diese erfüllt den Zweck, den Leser in die weitere Beschreibung zu lenken, Aufmerksamkeit und Neugier aufrecht zu erhalten oder sogar noch zu erhöhen, die Headline zu untermauern und einige Nutzenaussagen zu treffen. Auch etwas zum erstrebenswerten Endergebnis kann hier genannt sein. In unserem Fall wäre „Infektabwehr“ eine Nutzenaussage. Außerdem wird hier mit dem Magic Word „bewährt“ gearbeitet, welches das Interesse und Vertrauen des Lesers aufrechterhalten soll. Das Wort „Heilkräutermischung“ kann als Untermauerung der Headline „Wunderkraut“ bzw. dessen Spezifizierung angesehen werden, da es die Headline genauer beschreibt und somit erste Benefits und Produktinformationen liefert.

Zusammenfassend können wir festhalten, dass der Block aus Pre-, Sub- und Headline dazu dient, das erste Interesse, die Neugier, das Vertrauen und die Aufmerksamkeit des potenziellen Kunden zu erlangen, um ihn in den weiteren Text hineinzuziehen.

Verkaufstext/Bullet Points

In vielen Anwendungen und Werbeanzeigen folgt nach den Headlines ein Verkaufstext. In Anzeigen bei WePlace Ads raten wir allerdings dazu, so gut es geht mit sogenannten Bullet Points (Stichpunkten) zu arbeiten. Dies erhöht die Übersichtlichkeit enorm und alles was für den Nutzer zu schwer oder umständlich zu lesen ist, wird er nicht lesen. Daher sollte hier immer auf Übersichtlichkeit, größere Schrift, kurze Texte oder besser Stichpunkte und nur auf das Unterbringen der wichtigsten Aussagen geachtet werden. Wo wir schon beim Inhalt dieser Aussagen wären.

Sehr wichtig ist es hier darauf zu achten, dass ganz hauptsächlich Nutzen und Vorteile für den potenziellen Kunden kommuniziert werden und nur wenige Funktionen (Benefits vor Features). An der Beispielanzeige sieht man, dass dies hier nicht optimal beachtet wurde. Vordergründig interessiert es den Kunden nicht, welche Eigenschaften etwas hat, sondern er will genau wissen: „Was springt für mich dabei raus? Warum sollte ich das kaufen?“

Anhand des beliebten Beispiels der Bohrmaschine sollte man nicht versuchen dem Kunden vordergründig die Leistung, die Umdrehungen und weitere technische Daten zu verkaufen, sondern ganz hauptsächlich das schöne Bild an seiner Wohnzimmerwand. Denn das ist das Endresultat, worauf er Wert legt und was er mit dem Werkzeug eigentlich erreichen möchte. Features und Funktionen sind der Mehrzahl der Kunden nahezu völlig egal. In unserer Beispielanzeige wäre die Aussage „Trägt zu rascher Genesung bei“ genauso eine Nutzenaussage. Der ganze Rest ist eine Darstellung von Features und Eigenschaften. Idealerweise sollte der Anteil an Nutzenaussagen mindestens 2/3 oder sogar 3/4 betragen. Der Rest kann dann durch die Angabe von Features gefüllt werden.

Weiterhin ist es von Vorteil, wenn Bullet Points maximal aus 10 Worten bestehen und dem Leser das Denken „abnehmen“. Dies kann erfolgen, indem man bereits gewisse Aussagen als gegeben aufstellt, ohne dass der potenzielle Kunde überhaupt noch etwas in Frage stellen muss. Beispiele hierfür sind: „Dein Vorteil:…“, „Extremer Mehrwert:…“ oder „Besonders spannend:…“.

Achte bei deinen Texten und Bullet Points ebenfalls darauf, dass du eine sogenannte Reverse Pyramide baust. Das bedeutet, dass die wichtigste These oder Aussage ganz oben steht und alle weiteren, absteigend nach Relevanz bzw. Aussagekraft, nach unten hin folgen.

Bitte achte auch immer darauf, deinen Stichpunkten beispielsweise mit Zahlen und deinen Texten mit Absätzen eine Struktur zu geben und alles möglichst spezifisch zu formulieren und weniger allgemein gefasst. So zum Beispiel schreibst du „In nur x Tagen, y Ergebnis erzielen.“

Ein kleiner Geheimtipp zum Thema Bullet Points ist, dass du am besten mit einer ungeraden Zahl an Stichpunkten arbeitest. Das menschliche Gehirn verspürt dann unterbewusst den Drang, diese ungerade Zahl zu vervollständigen, da nicht gerade Anzahlen als nicht ganz vollständig interpretiert werden. Dies führt oft dazu, dass sich der potenzielle Kunde das Produkt oder die Dienstleistung genauer anschaut, mehr herausfinden möchte und auf die Anzeige klickt, um zur Website zu gelangen.

Das Bild/die Grafik

Einer der wichtigsten Bestandteile einer Anzeige ist das Bild. Dieses sorgt für die erste Aufmerksamkeit, für Interesse und eine Veranschaulichung des Produktes bzw. der Dienstleistung. Der potenzielle Kunde sieht, was er eigentlich bekommt und sich darunter vorstellen kann. 3D Grafiken, die mit Schatten arbeiten und das Produkt möglichst realitätsnah darstellen, sind dafür am besten geeignet. Daher solltest du, auch wenn du eine Dienstleistung oder ein digitales Produkt anbietest, möglichst auf eine anschauliche Darstellung achten. So solltest du beispielsweise ein eBook als echtes physisches Buch und einen Onlinekurs als 3-dimensionalen Karton bzw. Box darstellen. Elemente wie Pfeile oder Finger, welche auf die Grafik deuten, können die Aufmerksamkeit des Lesers nochmal stark erhöhen. Sie lenken das Auge. Die Farben deines Bildes sollten sich von der Umgebung (Hintergrund, Headlines, Texte, Logos etc.) abheben. Eine Art Banderole oder Banner um dein Produkt (im Falle unseres Beispiels auch an der oberen linken Ecke der Anzeige) erzeugen nochmals eine erhöhte Aufmerksamkeit und mit dem richtigen Inhalt (z. B. „unser Top-Tipp“, „Jetzt Neu“ oder „Bestseller“) können diese für größeres Interesse, Vertrauen oder auch Neugier auf Seiten des Nutzers sorgen.

Call-to-Action (CTA)

Eines der wichtigsten Elemente deiner Anzeige, ist der Call-to-Action (Aufruf an den Leser, eine bestimmte Aktion auszuführen). Dieser wird oftmals in Form eines Buttons dargestellt und beinhaltet eine klare Handlungsaufforderung, wie beispielsweise „Hier klicken“ oder „Jetzt registrieren“. Wir haben festgestellt, dass der im Beispiel gezeigte Button nicht ganz optimal funktioniert, da „Jetzt testen“ nicht zwangsläufig völlig klarstellt, dass man dort klicken muss bzw. kann, um zum Produkt zu kommen. Daher empfehlen wir genau die Handlung zu nennen, die ausgeführt werden kann und soll. Somit sollten tatsächlich Dinge, wie „Hier klicken“ oder „Jetzt hier klicken und Produkt testen“, auf dem Button stehen. Sehr wichtig im Hinblick auf die Conversion des Buttons ist es, Aussagen mit einem Ausrufezeichen zu versehen und im passenden Fall nicht nur „kostenlos“ sondern besser „100% kostenlos“ zu schreiben. Dies verdeutlicht nochmals die jeweilige Aussage gegenüber dem Konsumenten und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines Klicks. Natürlich sollte ein CTA auch immer hervorstechen, auffällige und strahlende Farben haben und wenn passend mit Signalfarben wie rot oder orange arbeiten. Wichtig ist vor allem, dass er sich von der restlichen Umgebung absetzt oder heraussticht und deutlich als Handlungsaufforderung zu erkennen ist. Der potenzielle Kunde wird sich nämlich einen guten CTA noch vor dem Text und möglicherweise sogar noch vor den Headlines ansehen und eventuell sogar klicken.


Social Proof Elemente

Optionale aber durchaus sehr nützliche und hilfreiche Elemente einer Werbeanzeige können sogenannte Social Proof Elemente sein. Diese schaffen Vertrauen beim potenziellen Kunden und erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines Klicks oder Kaufes um ein Vielfaches. Solche Elemente können zum Beispiel Siegel (offizielle oder selbst erstellte, nicht offizielle), Testimonials (Kundenstimmen), Garantien, Testergebnisse oder wie in unserer Beispielanzeige Nutzervorteile sein. Bitte sei dabei aber ehrlich und nutze ausschließlich Elemente, die der Wahrheit entsprechen. Versuche nicht, den Kunden mit falschen offiziellen Siegeln oder falschen bzw. unrealistischen Versprechungen zu täuschen. Dies gilt übrigens für alle Bestandteile einer Anzeige. In den allermeisten Fällen kommt so eine Täuschung früher oder später ans Licht und du verlierst den Kunden und/oder deinen Ruf. Also hier und im Allgemeinen: Bitte immer nur mit Aussagen und Darstellungen arbeiten, die du tatsächlich vertreten kannst und die komplett der Wahrheit entsprechen.

Puh… geschafft. Nun haben wir dir hoffentlich die wichtigsten Punkte genannt und anschaulich beleuchtet, worauf es bei einer maximal profitablen Werbeanzeige ankommt. Vielen Dank für dein Interesse und deine Aufmerksamkeit. Solltest du weitere Fragen, Feedback oder Anmerkungen haben, kannst du dich natürlich jederzeit gern unter contact@weplace.io an uns wenden oder nutze das Kontaktformular auf unseren Seiten.

Wir sehen uns im nächsten Beitrag, wenn es wieder heißt: Marketing Different. Bis dahin maximale Erfolge und eine gute Portion Glück!


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