7 geniale Tipps für das perfekte live-Coaching mit WePlace Studio

Wenn du für deine Kunden und Klienten ein 1:1- oder auch Gruppencoaching anbieten möchtest, dann ist WePlace Studio genau die richtige Wahl für dich. Dort kannst du ganz bequem dein Event streamen und die Tickets und Zugänge für das Event kinderleicht mit WePlace Store verkaufen.

Doch wie genau sollte so ein perfektes Coaching bzw. Seminar nun aussehen, damit du deine Klienten und Teilnehmer vollstens zufrieden stellst und einen rundum guten Service bietest? Genau das möchten wir dir im Folgenden anhand von 7 kurzen und prägnanten Tipps mit auf den Weg geben. Legen wir direkt los…

Tipp #1:  So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Dieser Tipp bezieht sich vor allem auf längere, mehrteilige Beratungen, Seminare und Workshops. Versuche hier so viel wie möglich Wissen und Inhalt sinnvoll zu bündeln und in verständliche Portionen zu unterteilen. Eine Einheit sollte dabei maximal eine Stunde andauern, da ansonsten bei längeren Sitzungen die Aufmerksamkeit und Auffassung deiner Zuhörer deutlich sinkt. Verpacke also deine Kursinhalte in mehrere, kleine Sessions und lasse die Veranstaltung über einen gewissen Zeitraum 1-2x pro Woche stattfinden. Achte aber auch darauf, dass es nicht zu viele Einzelsessions werden, da sonst die Gefahr besteht, dass deine Kunden und Klienten mit der Zeit die Lust, Motivation und das Durchhaltevermögen verlieren können und den Kurs nicht bis zum Ende mitmachen (im 1:1 eher selten der Fall). Unserer Erfahrung nach ist 1-2x wöchentlich über einen Zeitraum von maximal 6 Wochen eine sehr gute Häufigkeit.

Tipp #2:  Baue Pausen ein

Dieser Punkt knüpft im Prinzip an Punkt 1 an. Sollte deine Veranstaltung für länger als 1 Stunde aufgebaut sein, sodass der Inhalt hintereinander präsentiert und vermittelt werden soll, dann baue ausreichend Pausen zur Erholung ein. Nach einer Stunde sollte hier eine kurze Pause von 5-10 Minuten erfolgen. Diese kann für die Verarbeitung des Besprochenen genutzt werden, für eine kurze Bewegungseinheit, eine Meditation oder eine kleine Mahlzeit. Animiere deine Klienten und Kunden ruhig dazu, kurz einmal von den Kursinhalten Abstand zu nehmen, abzuschalten und neue Kraft und Energie für die nächste Session zu sammeln. Perfekt dafür geeignet sind die bereits oben genannte Meditation, ein Power-Nap oder auch eine kurze Einheit Sport und Bewegung. Dies führt dazu, dass sowohl die Aufmerksamkeit als auch die Energie wieder steigen.

Tipp #3:  Gib deinen Teilnehmern Freiraum

Wenn sinnvoll umsetzbar, dann achte darauf, die einzelnen Termine nicht zu eng aufeinander folgen zu lassen. Dies gibt deinen Teilnehmern die Möglichkeit, das Gelernte und Gehörte zu verarbeiten und anzuwenden. Eine direkte Umsetzung der Inhalte ist darum so wichtig, damit deine Teilnehmer spürbare Erfolge verzeichnen können und weiterhin motiviert für die folgenden Termine sind. Zu schnell aufeinanderfolgende Kurse könnten die Teilnehmer überfordern und somit die Motivation rauben. Eine Frequenz von 1-2 Veranstaltungen pro Woche ist dabei sehr ideal.

Tipp #4:  Gib deinen Teilnehmern Hausaufgaben mit

Eine sehr gute Möglichkeit um das Gehörte umzusetzen und das Gelernte anzuwenden, ist die Vergabe von kleinen Aufgaben bis zum nächsten Termin. Dies muss und sollte nicht extrem umfangreich und zeitaufwendig sein, sondern so angelegt, dass der Teilnehmer die Aufgaben gut bewältigen, in den Tag integrieren und sinnvoll umsetzen kann. Das hat gleichzeitig den Effekt, dass Gelerntes direkt angewendet werden kann, was wiederum zu Erfolgserlebnissen führt. Gestalte daher deine Aufgaben immer so, dass deren Lösung bzw. Bewältigung zu einer unmittelbaren Belohnung bzw. zu sichtbarem Erfolg für deine Teilnehmer führt. Dies hält die Motivation aufrecht und macht Lust auf mehr. Trotzdem solltest du niemals einen Teilnehmer verurteilen, vorführen oder „bestrafen“, wenn eine gestellte Aufgabe zeitlich oder ressourcentechnisch nicht geschafft wurde.

Tipp #5: Stelle Begleitmaterial zur Verfügung

In den meisten Fällen ist es sehr von Vorteil, wenn du deinen Teilnehmern Begleitmaterial in Form von Arbeitsheften, Workbooks oder auch eine Nachbereitung der jeweiligen Kurse und Einheiten erarbeitest und zur Verfügung stellst. Dadurch bekommen die Teilnehmer einen roten Faden an die Hand, der ihnen Orientierung gibt, das Besprochene nochmals zusammenfasst und in schriftlicher Form festhält. So kannst du zum Beispiel nach jeder Einheit eine kurze Zusammenfassung der theoretischen Inhalte und von dem Besprochenen an deine Teilnehmer aushändigen. Ein begleitendes Workbook sollte dabei immer so gestaltet sein, dass es während des Kurses vom Teilnehmer selbst ausgefüllt bzw. ergänzt werden kann. Das hat einen erheblich positiven Effekt auf die Aufmerksamkeit und das Behalten und Verarbeiten der Inhalte. Außerdem gibt es Raum, um sich selbst persönliche Notizen zu machen und individuelle Inhalte zu notieren.

Tipp #6:  Frage deine Teilnehmer und bleibe am Ball

Besonders in der Mitte und nach Abschluss eines Kurses, solltest du deine Teilnehmer dazu animieren Feedback zu geben und nach verzeichneten Erfolgen und eventuellen Anliegen zu fragen. Aus Sicht eines optimalen Kundenservices, sollte dies selbstverständlich sein, da es dem Teilnehmer seine Wichtigkeit und deine Wertschätzung ihm gegenüber zeigt. Der Kunde wird in den selteneren Fällen selbst Feedback äußern, da er oftmals gehemmt ist, keine Zeit dafür aufbringen möchte oder sich nicht traut. Daher ist eine direkte Frage danach, eine große Erleichterung und Senkung der Hemmschwelle für deine Kunden. Allerdings ist es auch für dich eine optimale Möglichkeit zum Lernen und Feedback erhalten. Durch die gesammelten Erkenntnisse und Meinungen kannst du deine Kurse weiter optimieren und noch attraktiver gestalten. Gehe daher einmal etwa in der Mitte und einmal am Ende des Kurses in die direkte Kommunikation mit deinen Teilnehmern. Besonders nach Abschluss eines Kurses sollte dies direkt (in der letzten Session oder kurz danach) und nochmals nach 2-4 Wochen erfolgen. Dort kannst du dann den Teilnehmer nochmals fragen, ob er bereits weitere Ergebnisse und Erfolge verzeichnet hat, ob er zufrieden war und ob du ihm irgendwie noch behilflich sein und unterstützen kannst. Das zeigt dem Kunden eine sehr hohe Wertschätzung deinerseits. Gleichzeitig kannst du die Gelegenheit nutzen, um weitere Produkte von dir zu bewerben bzw. ein möglicherweise vergünstigtes Spezialangebot für Teilnehmer des vorherigen Kurses zu unterbreiten (sogenannter Upsell).

Tipp #7: Dein Kunde hat Recht!

Dieser Punkt knüpft nochmals an Tipp 6 an. Bei der Äußerung von Feedback und Kritik ist stets geboten, dies ernst zu nehmen. Aber nicht nur das, denn du solltest auch jeder noch so „unfairen“ oder „unangebrachten“ Kritik nicht mit Negativität oder sogar Aggression begegnen. Gehe niemals in die Verteidigungshaltung, sondern nimm das Feedback an, stelle Fragen, zum Beispiel warum der Teilnehmer diese Meinung hat bzw. wie sie entstanden ist und drücke zu jeder Zeit dein vollstes Verständnis aus.

Selbst wenn du die Kritik absolut nicht nachvollziehen kannst oder dich sogar persönlich angegriffen fühlst, beantworte diese niemals mit Unverständnis oder einer Anti-Haltung.

Der Kunde wird sich somit nur noch mehr aufregen, da er sich nicht gehört und nicht ernst genommen fühlt. In diesem Falle würdest du den Kunden mit ziemlicher Sicherheit verlieren. Wenn man bedenkt, dass ein unzufriedener Kunde dies wiederum zwischen 11 und 33 weiteren Menschen erzählt, also dir eine negative Empfehlung gibt, ist das sehr bedeutend für dein Business.

Weitere Studien besagen, dass lediglich 4% der Kunden überhaupt Kritik äußern oder reklamieren. 90% sagen nichts und kommen nie mehr als Kunde zurück bzw. geben sogar noch negative Erfahrungen weiter. Also freue dich über jede Kritik und Reklamation, denn hier hast du die Chance nachzubessern, zu lernen und den Kunden doch noch zufrieden zu stellen. Denn 90% der Kritik äußernden Kunden, die dann aber nachträglich durch eine positive Reaktion und guten Service zufriedengestellt wurden, werden Stammkunden und kaufen erneut Produkte und Dienstleistungen bei dir.


Wir hoffen sehr, dir mit diesem kurzen Beitrag einige hilfreiche Tipps an die Hand gegeben zu haben, wie du deine Coachings, Seminare und Workshops optimal umsetzt und durchführst. Nun bist du an der Reihe, diese Ratschläge in die Tat umzusetzen und in dein Angebot zu integrieren.

Dabei wünschen wir dir maximalen Erfolg, gutes Gelingen und noch viele tolle Stunden mit deinen Klienten, Kunden und Teilnehmern. Bei weiteren Fragen kannst du uns jederzeit unter contact@weplace.io kontaktieren oder nutze das Kontaktformular auf unseren Seiten.

Kommentare anzeigen